Don’t market to your customers. Market for them.


So oder so ähnlich hat es Seth Godin einmal in einem Interview beiläufig erwähnt. In diesem Satz steckt eine ganz große Message, die wir uns heute ein kleines bisschen genauer ansehen werden.


Grundsätzlich können wir festhalten, dass die Zeiten in denen wir als Marketer, Marken und Unternehmen versucht haben unsere Kunden zum Kauf zu “überlisten” sind - zum Glück - Geschichte. Manchmal versucht es hier und da noch jemand, aber das sind auch die Ausnahmen.


Es geht mittlerweile vielmehr darum mit dem Kunden in den Diskurs zu treten. Gemeinsam an Produkten zu bauen. Beta-Testgruppen einzusetzen. In Zeiten von Crowdfunding & Co. bekommt das Wort “Kunde” plötzlich eine ganz neue Bedeutung. Statt Kunde würden wir hier eher “Fan” oder “Freund*in” einsetzen.


Und welches Tool eignet sich um genau dies zu erreichen am besten? Richtig! Die sozialen Medien. Es gibt nichts auf dieser Welt, wo du mit deiner Marke / deinem Unternehmen besser mit deinen Fans und Freunden interagieren kannst als auf Facebook, Instagram, LinkedIn und Co.!


Market for them!


Dass wir unsere Fans nicht einfach mit den Worten “Kauf das jetzt!” anschreien oder überlisten wollen sollte nun klar sein. Aber was bedeutet “Market for them”. Vielleicht kannst du es dir besser vorstellen, wenn man diesen Satz umschreibt.

Statt “market for them” könnte auch “educate them”, “entertain them” oder “care for them” stehen. Mach deine Marke zu einem festen Bestandteil des Lebens deiner Fans und verbessere damit ihr leben. Dann wirst du auch keinerlei Probleme damit haben, dein Produkt an den Kunden zu bringen.


Das ist die absolute Basis. Kein Tipp oder Trick dieser Welt wird langfristig mehr bringen, als seine Kunden, Freunde oder Fans zu lieben.



Hier noch 3 konkrete Tipps, wie du das am besten bei deinem Socia Media Konzept umsetzt:

  1. Stelle dir vor jedem Post die Frage, ob dieser deinem Traumkunden / deiner Traumkundin WIRKLICH weiterhilft und ob diese*r dafür das Scrollen unterbricht.

  2. Versuche eine gute Mischung zwischen Entertainment und Education zu bieten um nicht zu eintönig zu werden. Natürlich solltest du das auf deine jeweilige Zielgruppe abstimmen.

  3. Das vermutlich wichtigste: Bleibe dabei authentisch! Sei (als Marke) einfach du selbst. Du sprichst damit Leute an und lehnst andere ab. Das gehört dazu!



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