Social Audio - Nur ein Hype?

Was mit Clubhouse Anfang 2021 einen regelrechten Hype losgelöst hat, wird jetzt auch von sämtlichen „Riesen“ im Social Media Kosmos anvisiert: Eine eigene AudioOnly Plattform. So basteln Facebook, Twitter, Instagram, Telegram und noch viele weitere kleine Anbieter an einer eigenen Audio Experience für ihre User.

Ist damit nun ein neues Zeitalter im Social-Media-Marketing angebrochen? Und wenn ja, wie können dies Unternehmen und Marketer für sich nutzen? Sehen wir uns das der Reihe nach an…


Socia Audio – was ist das überhaupt?


Social Audio sind Social Media Netzwerke, mit einem Fokus auf die Audioerfahrung. Schöne Bilder, Filter und Co. war also gestern. Bei den Audio-Netzwerken geht es einzig und allein um das gesprochene Wort. Die Plattformen sind deswegen auch als Social Media Netzwerk relevant, weil die Interaktion mit anderen Usern im Zentrum steht. Man kann sich die Plattformen eigentlich vorstellen, wie kleine Masterminds in Form eines Podcasts. Bei diesem Podcast hören dann aber noch einige hundert bis mehrere tausend andere User zu und können Fragen stellen.


Und wozu benötigt man das?


Die Frage nach dem Nutzen ist sicherlich noch nicht zu 100 % geklärt. Jedoch hat gerade die Corona-Zeit und die fortwährenden Lockdowns ein starkes Bedürfnis nach Interaktion erzeugt. Dies ist sicherlich mit ein Grund für den Senkrechtstart vieler dieser Netzwerke. Ob sich der Trend auch nach der Corona-Krise noch weiterhin fortsetzt, darf natürlich angezweifelt werden. Die Welle wurde jedoch losgetreten und sollte daher nicht ignoriert werden – zumindest nicht, wenn man es ernst meint mit dem eigenen Auftritt.


Social Audio nutzen – Step by Step


Um sich nun in dieser „neuen Welt“ einen Namen zu machen, sind ein paar Dinge zu beachten:

  1. Deine Expertise Suche dir ein Feld aus, in dem du viel Wissen hast. Social Audio lebt davon, sehr tief in vereinzelte Nischen vorzudringen. Das ist deine Chance um dir einen entsprechenden Expertenstatus aufzubauen.

  2. Content Formate Überlege dir ein bis zwei Content Formate, die du deinen ZuhörerInnen näher bringen wirst. Vielleicht ist es ein Podcast? Oder du holst dir Experten zu einem gewissen Thema und moderierst die Runde lediglich? Auf jeden Fall solltest du konstant bleiben!

  3. Qualität Neben den Inhalten sollte auch deine Audio-Qualität auf einem entsprechenden Level sein. Das ist vergleichbar mit schlechter Bildqualität auf Instagram und Co. Dafür gibt es zig kostengünstige Möglichkeiten.


Fazit

Alles in allem scheint Social Audio tatsächlich eine gute Chance zu sein, sich langfristig eine neue Reichweite aufzubauen. Zumindest für all jene, die auch gerne sprechen und auch etwas zu sagen haben. Letzteres ist bestimmt ein wichtiger Punkt. Denn, wenn du in einem Themengebiet nichts vorzuweisen hast, wird es mit Social Audio bestimmt ein harter Weg werden.

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